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04.01.24, 21:15 Uhr




Susan liegt wach im Bett, ihr Blick ist leer und müde. Helmut sitzt neben ihr und versucht, sie zum Reden zu bringen.


HELMUT

Wach und doch todmüde. Susan, warum schläfst du nicht?


SUSAN

Die Ärztin geht mir nicht aus dem Kopf.


HELMUT

Warum denn?


SUSAN

Sie strahlt von innen heraus und obwohl sie zweimal unterbrochen wurde, war sie sehr bei mir. Auch jetzt, wenn ich schlafen will. Sie schwebt irgendwie über mir.

Bei der Anamnese hat sie mich genau angeschaut und meine Worte gefiltert. Sie schenkte mir Zeit und das hat sich so gut angefühlt.


Fazit: Wir haben über dich geredet, Helmut. Dass ich dich nervig finde, wundert sie nicht. Aber ich muss dich leider bei Laune halten.


HELMUT

Helmut grinste schief und bemerkte: "Sie gefällt mir schon. Sie weiß, wie gut ich dir tue".


SUSAN

Vergiss es! Du hast mich falsch verstanden. Ich werde die Sch... Tabletten nehmen, damit du den Mund hältst. Es bringt nichts, wenn ich versuche, dich verhungern zu lassen. Das wird mir über kurz oder lang zum Verhängnis.

Helmut seufzt und schaut Susan entgeistert an, während sie langsam in die Kissen sinkt und versucht weiterzuschlafen.

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